Mutter und Tochter sitzen lächelnd zusammen vor einem Laptop
© DimaBerlin / stock.adobe.com

Vollzeit oder duales Studium?
Zwei Wege ins Ingenieurstudium

Wenn Sie an ein Hochschulstudium denken, haben Sie vermutlich zunächst das klassische Vollzeitstudium vor Augen: Vorlesungen, Seminare, die Bibliothek und die Mensa. Das duale Studium, bei dem sich das Lernen an der Hochschule mit praktischen Phasen in einem Unternehmen verbindet, ist dagegen vielleicht noch weniger bekannt. Beide Studienformen bieten unterschiedliche Möglichkeiten, Wissen zu erwerben und sich auf das Berufsleben vorzubereiten. Wir erklären beide Studienformen, was sie auszeichnet und wie Sie Ihr Kind dabei unterstützen können, den passenden Weg ins Ingenieurwesen zu finden.
Junge Frau sitzt nachdenklich lächelnd am Schreibtisch und schreibt

Vollzeitstudium
Fachwissen vertiefen und eigene Schwerpunkte setzen

Beim klassischen Vollzeitstudium steht das Lernen an der Hochschule im Mittelpunkt. In Vorlesungen, Seminaren, Laboren und Projekten erwerben Studierende das theoretische und praktische Wissen, das sie für ihr späteres Berufsfeld benötigen. Je nach Studiengang gehören auch Praktika, Projektarbeiten oder Praxissemester dazu.

Organisation Studienalltag eigenständig organisieren

Finanzen Finanzierung muss individuell geplant werden

Regelstudienzeit 6–8 Semester

Abschluss Bachelor

Eignungs-Check
Schaffe ich das Studium?

think ING. App
App downloaden und zurücklehnen!

Studi-Radar
Studium, Uni und Job finden!

Junger Mann sitzt mit Büchern und Laptop am Schreibtisch und lächelt

Duales Studium
Theorie und Praxis eng verbinden

Bei einem dualen Studium ist Ihr Kind an einer Hochschule eingeschrieben und zugleich in einem Unternehmen angestellt. An der Hochschule wird das theoretische Wissen erworben, und kann in Praxisphasen im Betrieb direkt erprobt werden. Zugleich erhält die/der dual Studierende ein Gehalt vom Praxisunternehmen und hat gute Übernahmechancen. Für das Erststudium sind zwei Studienmodelle wichtig: Das praxisintegrierende Studium (Praxisphasen + Bachelorabschluss) und das ausbildungsintegrierende Studium (Berufsausbildung + Bachelorabschluss).

Organisation Theorie- und Praxisphasen sind vorgegeben und aufeinander abgestimmt

Finanzen Vergütung durch das Unternehmen

Regelstudienzeit 6–7 Semester (Praxisintegrierend), 7–8 Semester (Ausbildungsintegrierend)

Abschluss Bachelor (Praxisintegrierend), Bachelor + Berufsabschluss (Ausbildungsintegrierend)

Lächelnde Studentin mit Mappen vor einem Hochschulgebäude, dahinter zwei Studierende im Gespräch
© kegfire / stock.adobe.com

Welche Hochschule ist die richtige?
Orientierung in der Hochschullandschaft

Sie unterstützen Ihr Kind bei der Studienwahl? Dann spielt neben dem Fach auch die Hochschule eine wichtige Rolle. Wir erklären den Unterschied zwischen Universität und Fachhochschule und zeigen, worauf Sie bei der Wahl einer passenden Hochschule für Ihr Kind achten können.
Ausgaben des think ING. kompakt Magazins

kompakt Magazin
Interessante Facts zum Ingenieurwesen, echte Einblicke von Studierenden und Berufseinsteiger*innen sowie hilfreiche Tipps und Tricks für alle Interessierten gibt’s in der think ING. kompakt. Jetzt kostenlos abonnieren!

Zukunftsthemen
Entdecken Sie Branchen und Trendthemen in denen Ingenieur*innen Unglaubliches leisten

Häufige Fragen zum Vollzeitstudium und dualen Studium
Unterstützen Sie Ihr Kind, die richtige Studienform zu finden

Nicht unbedingt. Auch im klassischen Vollzeitstudium gehören je nach Studiengang praktische Übungen, Laborarbeit, Projekte oder Praktika dazu. Beim dualen Studium ist die Praxis in einem Unternehmen dagegen ein fester Bestandteil des Studienmodells. Der wesentliche Unterschied liegt also darin, wie die Praxiserfahrung in das Studium eingebunden ist.